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Die fünf Säulen der TCM

Um sich gesund und wohl zu fühlen, gehört weitaus mehr als „Eat-Sleep-Train-Repeat“

Säule 1: Akupunktur und Moxibustion.
Die Akupunktur ist eine der bekanntesten Säulen der TCM. Die TCM besagt, dass die Lebensenergie Qi wie ein komplexes Leitsystem durch den menschlichen Körper fließt. Entlang dieses Leitsystems liegen 365 Akupunkturpunkte. Bei diesem 2000 Jahre alten Verfahren werden feine Nadeln in diese Körperstellen gestochen. Ziel einer klassischen Behandlung ist es, den Energiefluss Qi an diesen Stellen zu beeinflussen, was gezielt Blockaden auflösen soll. Die Moxibustion soll als begleitendes Verfahren den Energiefluss anregen. Hierbei soll durch die Erwärmung von Akupunkturpunkten mit brennendem Beifußkraut energetischer Kälte und Leere entgegengewirkt werden. Durch diese Wärmebehandlungen kann der Qi-Strom zusätzlich beeinflusst werden.

Säule 2: Die Arzneimittel (CAT)
Eine weitere Säule der TCM ist die chinesische Arzneimitteltherapie, auch CAT genannt. Die Rezepturen sind oft Jahrhunderte alt und enthalten bewährte Pflanzen wie die Schisandra-Beere. Verwendet werden bei der chinesischen Arzneimittellehre Pflanzenteile wie Blätter, Blüten, Wurzeln oder Rinden. Selten kommen mineralische oder tierische Substanzen wie Muschelschalen zum Einsatz. Eine Kräuterrezeptur besteht oft aus bis zu 12 Pflanzenbestandteilen. Die Kräuterzugaben werden nach Geschmack, Organbezug, thermischen Eigenschaften oder Wirkungen unterschieden. Jeder Patient bekommt eine individuell auf ihn zugeschnittene Mischung. Bei der Zusammenstellung der Inhalte wird vor allem auf ein harmonisches Zusammenspiel der Kräutereigenschaften geachtet. Im Gegensatz zur Akupunktur ist die CAT kaum durch klinische Studien erforscht. Sie beruht auf jahrtausendealten Erfahrungswerten und therapeutischen Praktiken.

Säule 3: Die Koordinationsübungen (Qigong und Taiji)
Meditative Übungstechniken wie Qigong und Taijiquan (auch Tai Chi) sind fest in der TCM verankert. Sie stellen eine Kombination aus Atem-, Bewegungs- und Meditationsübungen dar. Ihr Ursprung liegt in den Wurzeln der chinesischen Kampfkunst. Während der Ausführung sollen Körper, Geist und Seele verstärkt wahrgenommen werden. Das Ziel dieser Übungstechniken ist die Harmonisierung des Qi. Durch die Bewegungen soll die Lebensenergie ungehindert den Körper durchströmen können und so das Gleichgewicht bewahren.

Säule 4: Die Massage (Tuina)
Die vierte Säule der TCM stellt die Tuina Anmo dar. Sie ist eine traditionelle chinesische Massageform und lässt sich aus folgenden chinesischen Wörtern herleiten:

Tuī = Schieben

 = Greifen

Àn = Drücken

 = Reiben

Die Tuina behandelt anders als die Akupunktur und Moxibustion ganze Energiestränge. Durch die gezielte Massage soll das Qi im ganzen Körper in Bewegung gebracht werden. Es werden Bänder, Sehnen, Muskeln und Gelenke miteinbezogen. Chiropraktische Griffe und Mobilisationsdehnungen sind feste Bestandteile der Tuina-Massage.

Alles in allem soll die Tuina Anmo Energieblockaden sowie Verspannungen von Körper und Geist lösen. Sie klärt den Geist, harmonisiert den Atem und fördert die körperliche Beweglichkeit.

Säule 5: Die Ernährung.
Mithilfe der 5-Elemente-Ernährung lässt sich das Energiegleichgewicht halten und auch wiederherstellen. Die TCM kategorisiert diese fünf Elemente in:

  • Erde: süß
  • Metall: scharf
  • Wasser: salzig
  • Holz: sauer
  • Feuer: bitter

Diese Elemente entsprechen den Geschmacksrichtungen und beeinflussen den Körper und seine Organe auf unterschiedliche Art. Nach der TCM beinhaltet eine ausgewogene Mahlzeit möglichst alle fünf Elemente, wie auch die thermischen Bereiche kalt, kühl, neutral, warm und heiß.

Neben den fünf Elementen richtet sich die TCM-Ernährung nach den folgenden Grundregeln:

  • In Ruhe und im Sitzen essen. Keine Nebenbeschäftigung wie Lesen oder Fernsehen.
  • Optisch ansprechende Mahlzeiten zubereiten und den Tisch eindecken.
  • Möglichst in Gesellschaft essen.
  • Ein reichliches Frühstück zwischen 7 und 9 Uhr.
  • Ein leichtes Abendessen bis spätestens 19 Uhr.
  • Gründlich kauen: Die Verdauung beginnt bereits im Mund.
  • Reichlich gegartes Gemüse und über 50% Getreide- und Reisanteil.
  • Wenig Fleisch, Fisch, Milch und Rohkost.
  • Verzicht auf Brot, Gebäck und Süßigkeiten im Alltag.
  • 30 Minuten vor jeder Mahlzeit einen warmen Tee trinken.

Diese und viele weitere Regeln der chinesischen Ernährungslehre stimmen weitestgehend mit den Erkenntnissen der modernen Ernährungsforschung überein.

Im Großen und Ganzen ist die traditionelle chinesische Medizin risikoarm. Mögliche Nebenwirkungen können allergische Reaktionen auf Pflanzen und Nahrungsmittel sein. Viele Teilbereiche der TCM sind selbstständig praktizierbar. Dennoch ist es ratsam, einen ausgebildeten TCM-Therapeuten bzw. Ernährungsberater aufzusuchen.

 

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